Monat: Juli 2010

Momentaufnahme

Die Musik verhallt leise in der Dunkelheit, während ich der Party den Rücken kehre, um den Heimweg anzutreten. Der Mond steht hoch am Himmel und lässt den sonst schwarzen Asphalt blass erscheinen.
Keine Menschenseele begegnet mir auf dem Weg nach Hause, und so bleibt genug Zeit, den eigenen Gedanken auf die Spur zu kommen.
Es dauerte nicht lange, ehe ich dann doch von meinen Gedanken abließ, um die Bilder der Natur zu bewundern, die sich mir boten. Das Wasser eines Teiches glitzerte ruhig im Mondschein und das Schilfgras bewegte sich rhythmisch zu einer natureigenen Symphonie aus lauem Sommerwind und zirpenden Grillen. Unweit dessen trug ein kleiner Bach seine plätschernde Melodie dazu bei, die Nacht zu verschönern. Motten und anderes Getier tanzten im Schein der Straßenlaternen und die Sterne leisteten mir als Stille Beobachter Gesellschaft.
Bei diesem Schauspiel (ich will es mal so nennen) drängt sich mir doch die Frage auf, wie oft betrachten wir die Natur heute noch mit dieser Schönheit, wo doch die Schnelllebigkeit unseren Alltag bestimmt?!
In diesem Sinne wünsche ich noch einen angenehmen Samstagabend …

An Tagen, wie diesem …

… an Tagen, wie diesem, wünscht man sich doch, die Zeit möge stehen bleiben.
Der Morgen begann mit einer wunderbaren Aussicht auf aufsteigenden Nebel aus dem umliegenden Waldgebiet ^^ …
… danach ging es weiter zur Arbeit.
Die lieben Kollegen wurden mit einem überschwänglichen ‚Guten Morgen‘ begrüßt und ab da nahm das freundliche Unheil seinen Lauf… 😀 … Die eigene Person wurde zur Belustigung der Allgemeinheit als Opfer zur Verfügung gestellt und eine Lachsalve jagte die andere. Würde mich nicht wundern, wenn ich morgen deswegen Muskelkater habe…
 Ab Mittag wurde es allerdings nicht besser, im Gegenteil, der Zusammenhang zwischen großen grauen Raubfischen und diversen Bodensäuberungsgeräten  war mir noch nie so deutlich…
Auch der allmählich aufkeimende Migränekopfschmerz tat der guten Laune keinen Abbruch. Es wurde weiter gescherzt und gelacht.
Nun auch jeder noch so wundersame Arbeitstag neigt sich mal dem Ende und so ergab es sich, dass es zum Feierabend in Strömen regnete.
Die Sommerhitze und der ständige Sonnenschein waren ja nicht schlecht, aber so ein komplett verregneter Nachmittag hat auch seine Vorzüge. So braucht man auch nur einen Heimweg, der lang genug ist, ein Fahrrad und teichähnliche Pfützen, um die Fesseln der Gesellschaft zu sprengen und einen Hauch von Freiheit zu genießen. Allerdings empfehle ich solch eine Heimfahrt nur denjenigen, die entweder einen großen Vorrat an Actimel besitzen, oder denen die ohnehin ein starkes Immunsystem haben. Von Kopf bis Fuß komplett durchnässt nach Hause zu kommen, könnte eine mittelstarke Erkältung nach sich ziehen… 😀
Mittlerweile habe ich die frühen Abendstunden erreicht und entlasse euch in ein erholsames Wochenende

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