Monat: Januar 2014

[Wissen ist Macht] Rechnungswesen II #2

Artikelbild Wissen RW II

Spezielle Kostenbegriffe und –kategorien

Einteilungsmöglichkeiten der Kosten

Unbenannt

Gesamt-, Durchschnitts- und Grenzkosten

Kostenbegriffe

Begriff Begriffsbestimmung

Symbol

Dimension
Gesamtkosten Sämtliche Kosten eines Betriebes für die Erstellung der betrieblichen Leistung in einer Periode

K

€/Per
Variable Kosten (sämtliche) Kosten, die von einer Kosteneinflussgröße abhängen

Kv

€/Per
Fixe Kosten (sämtliche) Kosten, die nicht von einer Koteneinflussgröße abhängen

Kf

€/Per
Stückkosten (Durchschnitts-kosten) Kosten je Produkteinheit

k = K/x

k

€/Stück
Variable Stückkosten Variable Kosten je Produkteinheit

kv = Kv/x

kv

€/Stück
Fixe (anteilige)Stück-kosten Fixe Kosten je Produkteinheit

kf = Kf/x

kf

€/Stück
Grenzkosten Gesamtkostenzuwachs, der durch die Produktion der jeweils letzten Ausbringungseinheit (Zeiteinheit) verursacht wird. Mathematisch gesehen stellen sie das Steigungsmaß der Gesamtkostenkurve dar und werden durch Differenzierung dieser Funktion errechnet
K‘ = dK/dx

K‘

€/Stück
Residualkosten Differenz zwischen den Gesamtkosten und den Grenzkosten der gesamten Periodenleistung (genauer dem Produkt aus grenzkosten und Periodenleistung)

€/Per

Variable  und Fixe Kosten

Kostenverläufe

Unbenannt1

weitere Kosten:

  • Einzel- und Gemeinkosten
    • Einzelkosten kann man eindeutig einem Kalkulationsobjekt eindeutig zurechnen, Gmeinkosten jedoch nicht.
  • Relevante und irrelevante Kosten

[Wissen ist Macht] Datenbanksysteme #2

Artikelbild Wissen ist Macht - DBS

Prozess des Datenbankentwurfs

DB-Entwurf – Datenunabhängigkeit

Ziel – Entwurf:

  • Trennung der semantischen Datensicht von physischer Speicherung
  • Stabilität der Anwendung

Physische Datenunabhängigkeit:

  • Vermeidung von Abhängigkeiten zwischen Anwendungsprog. und physischer Speicherung
  • Keine Beeinflussung der Anwendungen durch Veränderungen der Speicherorganisation

Logische Datenunabhängigkeit

  • Veränderungen bzw. Anpassungen der semantischen Datensicht haben keine Auswirkungen auf die Anwendung

DB-Entwurf – Probleme

Problem:

  • abstrakte und semantisch ausdrucksstarke Beschreibung des Fachproblems mit konzeptuellen Werkzeugen der DBS nur begrenzt möglich
  • abstrakte und semantisch ausdrucksstarke Beschreibung datenunabhängiger Werkzeuge werden von sehr wenigen DBS verstanden

Lösung:
DB-Entwurf in mehreren Phasen

  1. Natürliche, abstrakte und semantisch ausdrucksstarke Beschreibung des Fachproblems unabhängig von der Wahl eines DBS
  2. schrittweise Übersetzung der abstrakten, in konkrete DB-nahe Beschreibungen
  3. Implementierung der konkreten Beschreibung

DB-Entwurf – Zusammenfassung

 

Entwurfsprozess

Phasen des DB-Entwurfs

 

semantisch

logisch

physisch

Entwurfsziel erste formale Beschreibung des Fachproblems konkretisieren + optimieren in Bezug auf Ziel-DBS formale Beschreibung in Sprache des DBS
Resultat semantisches Schema logisches Schema Datenbankschema
Form Diagramm Diagramm textuelle Skripte
Werkzeug sematische Datenmodelle logische Datenmodelle Datenbankmodelle
Grad der Abstraktion kein Bezug zum DBS bezug zu Typgleichen DBS direkter bezug zu konkretem DBS

Datenmodell – Schema einer Miniwelt

Beispiel Lehrbetrieb

Dinge eines Lehrbetriebs:
Fachbereiche, Lehrveranstaltungen, Professoren

Zusammenspiel zwischen den Dingen:

  • Fachbereich bietet Vorlesung an
  • jeder Fachbereich braucht mind. 1 Mitarbeiter
  • Professoren halten Lehrveranstaltungen
  • Mitarbeiter sind Professoren

Semantisches Datenmodell vs. logisches Datenmodell vs. Datenbankmodell

Entity-Relationship-Datenmodell (semantisch)
Unbenannt

Relationen Modell (logisch)
Unbenannt1

DDL oder SQL

create table Vorlesung (                                  alter table empfiehlt
Vorl-Titel varchar (20) not null;                         add constraint RK_emp_Buch
SWS numeric (1) not null,                                  foreign key (ISBN)
primary key (Vorl-Titel));                                    references Buch;

create table Buch (
Titel varchar (20) not null;
ISBN char (10) not null;
primary key (ISBN)); …

Transformation der Schemata

Realität   →   Schema der Miniwelt   →   semantisches Schema

logisches Schema

physisches Schema ← Datenbankschema

 

[Wissen ist Macht] Datenbanksysteme #1

Artikelbild Wissen ist Macht - DBSEinführung – Datenbankgestütze Anwendungen

Datenbanksysteme werden in der Schichtenarchitektur der Schicht 2 – Systemsoftware – zugeordnet.

Merkmale von Datenbanksystemen

  • Integrierter Datenbestand
    • gesammelte Daten vieler unterschiedlicher Anwendungssysteme
  • Redundanzfreiheit des Datenbestandes
  • Datenunabhängigkeit
    • physisch und logisch
  • Deskriptive Abfragesprache
  • Anwendungsspezifische Sichten
  • Datenschutz/Datensicherheit
  • Konsistenz
    • Transaktionen

Definition einer Datenbank

Eine Datenbank

  • ist das Modell eines Modells
  • beschreibt sich selbst
  • ist eine integrierte Sammlung unterschiedlicher Speicherstrukturen

Datenbanken kritisch betrachtet

Nachteile

  • oft eine kostspielige Angelegenheit
  • umfangreiche Dokumentation
  • großer Bedarf an Speichermedien (primär, sekundär)
  • meist langsamer als individuelle, optimierte Programme
  • hohe Abhängigkeit vom Hersteller des Datenbanksystems

Man sollte keine Datenbank verwenden, wenn

  • der Datenbestand sehr klein und einfach strukturiert ist
  • keine Erweiterung der Anwendung auf die Daten geplant ist
  • kein Mehrbenutzerbetrieb oder Echtzeitbetrieb erforderlich ist

[Kommentar] Das Böse in dir – Daniel Wilde

Artikelbild Kommentar Das Böse in dirDieser Kommentar ließ viel zu lange auf sich warten. So lange, dass ich das Buch ein zweites Mal gelesen habe. Ich dachte erst, naja beim zweiten Mal lesen erscheint es mir etwas langweiliger, da ich die Story ja schon kenne, aber nein. Ich war wieder einmal hin und weg und völlig in das Buch vertieft.

Mosley Fisker und seine Freunde planen eine Nacht in einem Museumsdorf, in dem es angeblich spuken soll. Was sie allerdings nicht ahnen ist, dass es womöglich die schrecklichste und letzte Nacht ihres Lebens werden sollte. Ich denke, das passiert einfach, wenn die Hölle mit der Realität verschmilzt und die Grenzen beider Welten verwischen.

Ich muss sagen, dass ich Mo am Anfang schon etwas befremdlich fand, denn er schlich sich mit seinem Freund Hope in eine Leichenhalle, um zu testen wie weit Hope gehen würde, wenn es förmlich hieß „Friss oder stirb“. Es verwundert mich also nicht, dass Mo unwissentlich Schuld an den Geschehnissen trägt, von denen er nicht einmal mehr etwas mitbekommt.

Das Buch ist, wie nicht anders von Daniel Wilde erwartet, blutrünstig und bildlich ekelhaft. Wenngleich man von der Blutrünstigkeit nicht viel mitbekommt, so liest man es doch immer wieder zwischen den Zeilen. Die Bilder in meinem Kopf werden sicher so schnell nicht verschwinden.

Das tolle an „Das Böse in dir“ ist, dass sich die Handlung auf einer Vorgeschichte aufbaut, zu der auch ein Fluch gehört. Ich mag so etwas, denn das lässt auch mehr Spielraum für die Vorstellungskraft – und davon habe ich jede Menge.

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