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[Nachgereicht – Februar] Wunder der Magie

Anmerkung:

Diese kleine Fan Fiction entstand für ein „Duck and Goose“ Spiel. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.


 

Wunder der Magie 

Artikelbild - Wunder der Magie

 

Es war schon eine halbe Ewigkeit her, seit die Snapes das letzte Mal gemeinsam an einem Tisch saßen, ohne sich anzufeinden. Der Grund dafür war lediglich Severus‘ elfter Geburtstag.

Er konnte leider nicht viel an der frostigen Familiensituation ändern, wo er sich selbst doch für den Grund dieser hielt. Denn er war ein Zauberer.

Nicht ein solcher, wie man sie von anderen Kindergeburtstagen oder aus dem Zirkus kannte, nein er war ein echter Zauberer und stolz darauf. Weniger Stolz hingegen war sein Vater, Tobias Snape. Dieser hielt seinen Sohn für missraten und gab zu einem großen Teil die Schuld daran seiner Ehegattin Eileen. Tobias wollte nie Kinder haben, aber als Eileen ihm nach ihrer Hochzeit einen Sohn gebar, konnte er das auch nicht mehr ändern. Eigentlich hatte er sich mit der Situation, auch Kind genannt, schon abgefunden und es so akzeptiert wie es nun einmal war, unveränderbar. Doch als bei Severus, mit seinen knapp  3 Jahren, kleine Fünkchen Magie auszumachen waren und Eileen vor Stolz fast Platzte, zog der kleine Junge nur noch mehr den Unmut seines Vaters auf sich.

Severus hatte keine wirklich glückliche Kindheit und daher waren solche Momente, wie ebendieser etwas Besonderes für ihn.

 

Heute war Severus‘ elfter Geburtstag und er wusste ganz genau, was das bedeutete. Er war schon lange vor seinen Eltern wach gewesen und hatte wartend am Fenster seines Zimmers gesessen. Doch eine Eule war nicht in Sicht. Auch nicht, als seine Mutter ihn zum Frühstück holte. Nun saßen sie hier in der Küche und aßen gemeinsam. Severus traute sich nicht so recht zu reden, während sein Vater am Tisch saß und auch Tobias verhielt sich so, als ginge ihn das alles nichts an. Einzig Eileen lächelte aufmunternd und stolz ihren Sohn an.

„Ich wünsche dir alles Gute zum Geburtstag Sev“, sagte Eileen liebevoll und überreichte dem Jungen ein mit weinrotem Krepppapier verpacktes Geschenk. Von jetzt an wird alles besser, fügte sie in Gedanken an. Severus murmelte ein leises Dankeschön und machte sich daran die grüne Schleife zu lösen. Der Junge wusste bereits, was er bekommen würde. Ein Buch. Er bekam immer ein Buch. Seit er den ersten zusammenhängenden Satz lesen konnte, bekam Severus Bücher zu Weihnachten und zum Geburtstag. Severus mochte seine Bücher sehr, denn außer ihnen und der kleinen Lily Evans von nebenan, hatte er keine Freunde. Severus besah sich den braunen Ledereinband des Buches und streichelte fast liebevoll den Titel, der in goldenen Lettern auf den Umschlag geprägt war, als ihn ein Räuspern aus seinen Gedanken riss.

„Ich habe auch etwas für dich“, als diese Worte Severus‘ Gehörgang erreichten, konnte er auch seine Augen mit dem größten Willen nicht daran hindern, weit aufgerissen auf den Ursprung zu starren.

Tobias Snape hatte doch tatsächlich sein weiches Herz entdeckt. Auch Eileen musste kurz nach Luft schnappen. Heute schien ein wahrlich guter Tag für Severus zu sein.

„Es ist nichts Großes oder Bedeutsames, aber da du uns ja nun bald verlassen würdest, schien mir ein Geschenk doch angemessen.“ Auch Tobias wusste, dass Severus heute einen Brief bekommen würde. Und genauso wusste Severus den ironischen Unterton in der Stimme seines Vaters zu deuten. Es war also kein Geschenk zu seinem elften Geburtstag sondern vielmehr ein Geschenk dafür, dass er bald nicht mehr mit ständiger Anwesenheit in seinem Elternhaus glänzte.

So tat der junge Snape wohl gut daran dies einfach hinzunehmen und darauf zu hoffen, dass dieses Geschenk nicht wie die übliche Behandlung durch seinen Vater ausfallen würde. Tobias hatte das Verteilen von Geschenken leider nicht erfunden und so stellte er die Schüssel Erdbeeren mit Sahne einfach vor seinen Sohn, ohne einen weiteren Kommentar zu verlieren. Severus sah erst von der Schüssel zu seinem Vater und von diesem wieder zur Schüssel, ehe er achselzuckend von der Sahne naschte. Soweit wie Verbitterung bei einem Elfjährigen reichen konnte, so schnell war sie beim Anblick der fruchtig roten Erdbeeren auch wieder verflogen. Severus bekam in diesem Moment den Hauch einer Ahnung, was Familie bedeutet.

Und während Tobias und Eileen Snape ihrem Sohn beim Früchtenaschen zusahen, bemerkten sie nicht, wie die das Wunder der Magie etwas veränderte. Ihr Leben und das ihres Sohnes.

 

Natürlich hatte Severus den Brief aus Hogwarts vor 31 Jahren bekommen und der Sprechende Hut  hatte ihn nach Hufflepuff geschickt. Was will man machen, die Wunder der Magie sind unergründlich. Wenn man heute so zurück denkt, hat das wohl keiner kommen sehen, geschweige denn für möglich gehalten. Dennoch ist Severus Lehrer auf Hogwarts geworden – der Schule für Hexerei und Zauberei. Der stets in tiefes schwarz gehüllte junge Mann (mittlerweile) unterrichtet das Fach Wahrsagen und nebenbei Leitet er den Schulchor, welcher zu jeder sich bietenden Gelegenheit auftritt. So auch heute, an diesem wunderbaren sommerlichen Mittwoch. Die letze Klasse hatte Severus gerade in den Nachmittag entlassen und wollte sich eigentlich mal wieder seinem privaten Studium der Muggelkunde widmen, als ihn eine Eule seines Schulleiters erreichte.

 

Lieber Severus,

da heute so ein wunderschöner Sommertag ist, möchte ich dich einladen mit mir und dem Lehrerkollegium am schwarzen See eine Strandparty zu veranstalten.

Mit frechem Grinsen

 

Albus Dumbledore

 

Sofort war die Muggelkunde vergessen und ein breites Grinsen zeichnete sich auf Severus‘ blassem Gesicht ab. Eiligen Schrittes machte sich der Lehrer auf den Weg zu seinen Gemächern. Dort angekommen überlegte er nicht lange, schwang seinen Zauberstab und augenblicklich flogen ihm die Schubladen seines Kleiderschrankes förmlich entgegen. Das wonach er gesucht hatte blitzte in einem fast leuchtendem Pink unter seinen schwarzen Socken entgegen. Seine geblümte Badehose. Ein weiterer Schwenk seines Zauberstabes und er war umgezogen. In all der Eile zum See zu kommen und die Sonne zu genießen hatte Severus aber eines vergessen. Jeder konnte ihn sehen. Halb nackt. Erschrocken drehte er sich noch einmal zu seinem Kleiderschrank um und besah sich im körpergroßen Spiegel. Eindeutig. Er musste sich die Beine wieder rasieren. Ohne noch mehr Zeit zu verlieren eilte der ehemalige Hufflepuff in das angrenzende Bad und drehte den Duschhahn auf.  Völlig in Gedanken an die Party und in guter Laune versunken stand er unter dem prasselnden Wasser und schäumte sich erst das linke und dann das rechte Bein ein. Ehe seine Sommerlaune noch überhandnahm begann er, ohne es zu merken, mit seiner tiefen Bassstimme ein Lied anzustimmen. Und durch das angekippte Badfenster drängten sich die wohlklingenden Töne nach draußen während Severus die Rasierklinge an seinen Haaransatz legte:

I’m A Barbie Girl In the Barbie World. Life In Plastic, It’s Fantastic. You Can Brush My Hair, undress Me Everywhere.Imagination, Life Is Your Creation. Come On, Barbie, Let’s Go Party…” 

Die Wunder der Magie sind unergründlich, selbst für jene, die trotz aschfahler Haut in einer pink-geblümten Badehose gut auszusehen glauben.

 

[Nachgereicht – Januar] Schon immer und noch ewig

Anmerkung:
Als Geschichte für den Januar, gibt es von mir nun auch endlich was zu lesen. Ich habe mich für den Prolog und das erste Kapitel aus einer älteren Story entschieden. Viel Spass beim Lesen. Anmerkungen und Kritik sind gern willkommen. 😉


Schon immer und noch ewig

Schon immer und noch ewig

Prolog

Ihre langen schwarzen Locken umrahmten ihr Gesicht wie einen Fächer. Ihr Lachen erinnerte unweigerlich an einen Frühlingsmorgen, sonnig und klar. Gemeinsam landeten sie auf dem frisch gemachten Bett. Ihr Atem ging ebenso schwer, wie der seine und das Lachen verklang. Sie sah ihm in die Augen. Tief und klar wie die See, war sein Blick. Man konnte nicht behaupten, dass seine Augen auch so blau wie der Ozean waren, aber die Mischung aus ebendiesem Blau, Grün und einem unscheinbaren Grau, machten sie zu etwas Besonderem. Und den Blick, mit dem er sie in diesem Moment bedachte, zu etwas Unerklärlichem. Zweifel bahnten sich einen Weg zu ihrem Bewusstsein, doch sein Blick und die Tatsache, dass sein Gesicht sich immer mehr ihrem näherte, machten diese Zweifel vergessen. Plötzlich war kein klarer Gedanke mehr zu fassen. Seine samtweichen Lippen befanden sich mitten auf ihren und ein Kuss von dem sie nie gewagt hatte zu träumen, wurde nun Wirklichkeit. Realität in ihrem schönsten Ausmaß.

Das Bild löste sich langsam auf und ihr wurde bewusst, dass sie allein war. Allein in ihrem kalten und dunklen Zimmer. Der Kuss, an den sie sich eben noch erinnerte, war lange schon Vergangenheit. Was war passiert? Wann hatte das Schicksal beschlossen ihr Glück in den Ruin zu treiben und ihre kleine Welt jäh zu zerstören? Nie wieder würde sie sich verlieben, hatte sie sich geschworen und doch war es passiert. An jenem Tag als sie ihn zum ersten Mal traf. An jenem Tag an dem ebenjenes Schicksal beschloss sie aus ihrem Leben zu reißen und das Ganze mit einer engelsgleichen Sinfonie einzuleiten. Sie glaubte schon lang nicht mehr an die Liebe als solche. Für sie war es lediglich eine chemische Reaktion in den unergründlichen Hirnwindungen der Menschheit. Glückliche Pärchen, denen sie auf der Straße begegnete, konnte sie nur milde belächeln. Ein Herz, so behauptete sie von sich, hatte sie schon lang nicht mehr. An der Stelle wo es einmal gewesen war, befand sich jetzt nur noch ein schnödes Organ, welches sie existieren ließ.

 

Tag 1

Jeden Morgen wachte sie auf und ihre Gedanken kreisten schon um die Dinge, die sie an der Arbeit zu erledigen hatte, noch bevor der Kaffee in der Tasse dampfte. Es war ein wunderbarer Herbstmorgen. Die Sonne ging auf und zeichnete goldrote Streifen an den Himmel. Die Luft roch nach fallenden Blättern und der Wind summte leise seine Melodie. Während sie in Eile war, um noch pünktlich vor den Anderen im Büro zu sein, hatte das Schicksal bereits seinen Plan geschmiedet.

„Hannah Morgan am Apparat, was kann ich für Sie tun?“ nahm die junge Frau den ersten Anruf des Tages entgegen. „Hallo, hier ist Finnigan Cerry. Ist Kim zu sprechen?“ Kim Sullivan ist die Geschäftsleiterin des kleinen Unternehmens, in welchem Hannah seit einiger Zeit als Koordinatorin arbeitet. „Tut mir leid Mr Cerry sie ist im Moment noch nicht im Haus. Vielleicht möchten Sie es in einer Stunde noch einmal versuchen oder möchten Sie ihr eine Nachricht hinterlassen?“ „Könnten Sie ihr bitte ausrichten, dass ich den vereinbarten Termin nicht halten kann? Sie weiß dann schon worum es geht.“ „Geht in Ordnung Mr Cerry. Ich richte es ihr aus.“ „Vielen Dank, bis dann.“  Hannah starrte noch eine Weile das Telefon an, als das Gespräch endete. Als sie sich dessen bewusst wurde, schüttelte sie leicht grinsend den Kopf und beschloss sich noch einen Kaffee zu kochen. In der kleinen Küche traf sie auf ihre Kollegin Julia. Sie teilten sich das große lichtdurflutete Büro, jedoch hatte Julia die Angewohnheit regelmäßig zu spät zu kommen. So auch heute. „Hey Han“, begrüßte sie ihre Kollegin, „war schon was los heute? Ich weiß, ich bin schon wieder spät dran, aber ich kann nichts dafür, die Zeit ist eindeutig nicht mein Freund.“ lachte Julia und reichte Hannah die Kaffeekanne. „Bis jetzt ist es noch ruhig, aber ich denke, das kann sich schnell ändern. Immerhin ist heute Dienstag und du weißt ja wie es läuft. Hast du Kim heute schon gesehen? Langsam müsste sie auch hier auftauchen.“ Julia nahm einen Schluck des schwarzen Gebräus ehe sie antwortete, „Gesehen habe ich sie noch nicht, aber ich denke sie wird schon unterwegs sein. Immerhin ist es bereits fast neun Uhr. Warum fragst du?“ „Mr Cerry hat angerufen, er würde einen Termin nicht einhalten können …“ „Ah, ich weiß was du meinst. Es geht um den Server, der spinnt seit letzter Woche schon.“ „Oh, darauf hätte ich eigentlich selbst kommen können. Ich wusste doch, dass ich die Stimme kannte. Ich glaube Finn kann sich was anhören, wenn er das nächste Mal anruft. Mich so aufs Korn zu nehmen ist einfach nicht in Ordnung.“ resümierte Hannah und ein schelmisches Grinsen huschte über ihr zartes Gesicht. „Gehst du schon mal vor Julie? Ich werde noch fix eine rauchen gehen.“ Auf dem Weg zur Raucherinsel am Eingang des Firmengebäudes traf Hannah auf Kim und richtete ihr aus, dass Finnigan Cerry wohl später kommen würde als erwartet.

***

Er stand, nur mit einem Handtuch um die Hüfte, in der Küche. In der einen Hand seinen Kaffee und in der anderen die Zeitung. Sein Mobiltelefon vibrierte auf der Anrichte und zeigte einen unbeantworteten Anruf an. „Vermutlich die Arbeit“, dachte er sich ohne hinzusehen. Es war jeden Morgen das Selbe. Scheinbar hatten seine Kunden keinerlei Schlafbedürfnis. Innerlich seufzend stellte er seinen Kaffee ab und kleidete sich an. Ein letzter Blick auf die Küchenuhr, es war bereits acht Uhr, er schnappte sich seine Autoschlüssel und nun würde auch sein Arbeitstag beginnen.

„Du schnurrst heute wieder wie ein Kätzchen.“ lobte Finn seinen Landrover, während er auf die Einfahrt der Tankstelle bog. Finnigan liebte sein Auto, nicht zuletzt, weil es neu war. Den Land Rover LRX hatte er sich gegönnt. Er brauchte dringend ein neues Auto und da kam ihm dieses Angebot gerade recht. Zwar hatte der Wagen Allradantrieb, was auf den Straßen Irlands ziemlich sinnfrei war, aber dafür fuhr er jetzt auch Spritsparender. Der Wagen brachte außerdem den Bonus, dass er Finns Image aufbesserte. Zumindest dachte man das nach außen hin. In Wahrheit war der Landrover ein unheimlicher Gewinn für Finns Ego. Wie Männer eben so sind.

Finnigan platzierte seinen Coffee-to-go im Getränkehalter und bog auf die N17 während er über die Freisprechanlage versuchte seinen Anrufer vom Morgen zu erreichen. „Hey Finn! Gut, dass du zurückrufst!“ erklang es aus den Lautsprechern. „Hi Brian. Was gibt es denn so dringendes, was nicht bis nach acht Uhr warten konnte?“  „Gut, dass du gleich zur Sache kommst“, ein freundliches Lachen drang zu Finnigan aus der Leitung herüber, „bei uns ist mal wieder der Hauptrechner im Eimer und der große Boss hat sich für heute Mittag angekündigt. Kannst du da was machen?“ Finnigan sah auf die  Uhr  seines Armaturenbretts – schon fast halb neun – in einer halben Stunde sollte er bei Sullivans sein und den Server richten. Finnigan Cerry war seiner Berufung gefolgt und IT-Fachmann geworden. Nach reiflicher Überlegung seinerseits hatte er sich selbständig gemacht und eine mobile Notfall-Hilfe ins Leben gerufen. Das hatte er jetzt davon: eine große Wohnung, einen neuen Wagen und ständig was zu tun. Finnigan überlegte kurz und kam zu dem Schluss, dass Brians Problem auf dem Weg lag. „Ich schau mir den Rechner mal an, aber ihr solltet ernsthaft überlegen euch endlich einen neuen zuzulegen.“ „Danke Finn, du bist unsere Rettung.“ Natürlich war er das, er bekam nicht umsonst solch ein Honorar. Allerdings hatte Finnigan sich das hart erarbeiten müssen und damit schien er auch sein Ego zu rechtfertigen. Kaum war das Gespräch mit Brian, den er seit dem Studium kannte beendet, hatte er auch schon Hannah Morgan am Telefon. Schließlich musste er erklären, dass er sich verspäten würde. Eines hatte Finn im Laufe seiner Karriere gelernt: Lasse niemals einen Kunden warten!

Finnigan kannte Hannah bisher nur vom Telefon, aber mit ihrer Stimme verband er bereits ein Bild, welches ihm erschien, sobald er ihre klare Stimme hörte. Er stellte sie sich groß vor, aber immer noch kleiner als er selbst. Sie hatte rotes Schulterlanges Haar und grüne Augen. Typisch für die Iren. Aber er konnte ja nicht ahnen, dass sie nicht von der Insel stammte.

Hannah zog genüsslich an ihrer Zigarette, als ein silbergrauer Land Rover um die Ecke bog und auf dem Parkplatz Halt machte. Der Wagen bremste so abrupt, dass er Staub aufwirbelte. Hannah schüttelte kaum merklich den Kopf und dachte sich, was für ein Angeber. Leicht angewidert, ob der Arroganz des Fahrers, schnaubte sie den Rauch ihrer Zigarette in die Luft, um ihren Gedanken Ausdruck zu verleihen und blickte gen Himmel. Es sah nach Regen aus. Der Knall der zuschlagenden Autotür lenkte ihre Aufmerksamkeit wieder zurück auf den Fahrer. Hannah blinzelte. Sie vergaß ihre Zigarette und verbrannte sich fast die Finger daran. Was für ein Typ, seufzte ihr Herz. Vergiss es, mahnte ihr Verstand.

***

Mit dem umwerfendsten Lächeln, welches Hannah je gesehen hatte und einem munteren Guten Morgen begrüßte der Mann sie und betrat das Gebäude. Hannah hingegen brachte keinen Ton heraus, lächelte aber nett und sah Finnigan Cerry hinterher. Mit dem letzten Zug ihrer Zigarette meldete sich auch endlich ihr Verstand wieder. Mach dich besser wieder an die Arbeit, als hier irgendwelchen Kerlen hinterher zu gaffen. Du hast eh keine Chance und solltest besser die Finger davon lassen. Hannah bahnte sich mit einem leichten Kopfnicken ihren Weg zum Büro. Allerdings nicht, ohne noch mal einen Blick auf Finnigan zu werfen, der gerade damit beschäftigt war sein Diagnoseprogramm an den Server anzuschließen.  „Gut dass ich dich treffe Hannah. Könntest du bitte für Finn einen Kaffee machen.“ Ohne eine weitere Erklärung, warum sie das nicht selbst tat, ließ Kim eine verwirrte Hannah zurück und eilte in den Geschäftsraum der Buchhandlung.

Das Sullivans war ein kleines Café und eine Buchhandlung in einem. Dazu kam noch der Online-Verlag, den Kim Sullivan ins Leben gerufen hatte, um mehr mit Büchern zu tun haben zu können, als sie bloß zu verkaufen. Hannah war eine der Koordinatorinnen dieses Unternehmens und hatte daher ein ziemlich breites Aufgabenfeld. Ihr Berufsbild ließ sich auch kurz mit ‚Mädchen für alles‘ beschreiben. Sie war sozusagen die gute Seele des Unternehmens, was sie aber nie selbst von sich behaupten oder auch nur zugeben würde. Wenngleich sich ihr Büro auf der oberen Etage des Gebäudes befand, so trieb sie sich doch meist im Erdgeschoss rum und überließ ihrer Kollegin und Freundin Julia Constance das Telefon. Hannah warf ihrer Chefin noch einen kurzen verwirrten Blick hinterher, ehe sie sich dann endlich zum Kaffee kochen durchrang.

Finnigan war bereits in seine Arbeit am Server vertieft, als ihn eine leise Stimme erreichte. „Ich wusste nicht, wie Sie ihren Kaffee mögen, deswegen habe ich einfach mal alles mitgebracht. Ich stelle es hier drüben hin.“ sagte Hannah und deutete auf den riesigen mit Ordnern beladenen Schreibtisch. „Danke“, sagte Finn und ihre Blicke trafen sich. Hannah schlug das Herz bis zum Hals und sie bekam Angst, er könne es sehen. Oh mein Gott, diese Augen. Schnell wandte sie den Blick ab und murmelte noch ein keine Ursache und machte sich schnellen Schrittes auf in ihr Büro.

***

Finns Arbeitstag war nicht weniger stressig als sonst. ‚Komm schnell her‚ … ‚wir versinken im Chaos‘  … ‚du musst uns helfen‘ … all diese Floskeln hatte er heute mehrmals hören müssen, doch nur einer von den vielen Aufträgen heute hatte es in sich – der bei Sullivan’s. Schon auf der Heimfahrt hatte Finnigan seinen besten Kumpel angerufen. Er würde sich mit Brian im gemütlichsten Pub von Milltown treffen. Finn musste reden, nicht wie es die Frauen tun würden, eher wie zwei Kerle … nagut fast so wie es Frauen tun würden.

Milltown war mit seinen rund sechshundert Einwohnern nicht groß, aber wenn es etwas hatte, dann Pubs und kleine Restaurants. Finnigan war vor einigen Jahren hier her gezogen, als er es im großen Galway nicht mehr aushielt. Ein Jahr später hatte er sich selbstständig gemacht und fuhr nun quer durch das County. Was im Großen und Ganzen betrachtet denselben Effekt hatte, wie in einer Großstadt zu leben. Das Henry’s war wohl der kleinste Pub in Milltown und auch der versiffteste und gemütlichste. Finnigan kam oft hier her – nicht, dass er Alkoholiker wäre, nein – aber im Henry’s bekam man gutes hausgemachtes Essen für wenig Geld. Und warum Energie ins Selbstkochen investieren, wenn man es so viel einfacher haben konnte. In dieser Hinsicht war Finn Pragmatiker.

Brian ließ nicht lange auf sich warten, kurz nachdem Finn sein Essen und ein Guinness bestellt hatte, betrat er den Pub. „Na Schatz, wie war dein Tag?!“ begrüßte Brian seinen Kumpel, mit einem neckischen Blitzen in seinen Augen. Finn grinste dämlich und spielte mit. „Hach, du weißt ja wie das ist, Liebling. Ein Anruf hier und ein Telefonat dort und bei allen herrscht niemals endendes Chaos.“ Theatralisch seufzend stützte er seinen Kopf auf die Hände. Die Kellnerin brachte das Guinness und nahm Brians Bestellung auf. ‚Kerle‘, murmelte sie und ging augenrollend weiter ihrer Arbeit nach. „Jetzt mal Spaß bei Seite, was gibt es neues bei dir?“ fragte Brian, dem der Blick der Kellnerin wohl nicht entgangen zu sein schien. „Bei mir ist eigentlich alles beim Alten …“, versuchte Finn herumzudrucksen. „Erzähl keinen Quatsch, ich seh‘ dir genau an, dass es da etwas gibt. Das hat schon beim Studium nie funktioniert.“ Finnigan wollte Brian von Hannah erzählen, dennoch war er dankbar, dass in diesem Moment sein Essen kam. Sheperd’s Pie, ein typisch irischer Auflauf, genau das was er nach diesem Tag brauchte – eine Menge Kohlehydrate, um sich den Bauch vollzuschlagen, in der Hoffnung, dass das anschließende Fresskoma nicht nur seine Motorik, sondern auch seine Gedanken lähmte.  Gerade, als sich Finn die Gabel mit Erbsen und Käse überhäufte, fiel ihm ein, dass Brian immer noch auf eine Antwort wartete. „Sie sieht ganz anders aus, als ich sie mir immer vorstellte … „ begann Finn.“ „Wer? Die kleine aus dem Büro vom Sullivan’s?“ Es war nicht das erste Mal, dass Finnigan seinem Kumpel von Hannah erzählte, doch dieses Mal war es anders. Dieses Mal konnte er sich nicht seiner Phantasie hingeben, denn nun wusste er wer sie war, wer hinter der Telefonstimme steckte.

Wooly Stories: 12 Monate – 12 Geschichten

Artikelbild WoStDie Guten Ideen sind eben immer ein wenig spät dran.

Mit Wooly Stories möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich wieder mehr dem Schreiben widmen. 12 Monate – 12 Geschichten ist, wie der Name schon sagt, eine Aktion für das ganze Jahr. Jeden Monat möchte ich eine neue Geschichte schreiben, oder eine alte überarbeiten. Vielleicht werde ich sogar noch vor dem #NaNoWriMo (November) mit meinem Mammut-Projekt „Haze“ endlich mal richtig anfangen und vielleicht über die Monate ein paar Kapitel schreiben.

Mit von der Partie ist auch meine liebe Freundin Dany von Pinfeather Tales und ihr Schreibverrückten da draußen seid recht herzlich eingeladen auch mit zu machen. Wir schreiben und posten unter dem Hashtag #12WoSt – damit uns auch keine Geschichte entgeht.

Bis dahin und viel Spaß wünscht euch eure Penny.

 

LogbuchStaben #2

Nach langer Schreibabstinenz habe ich endlich mal wieder ein Dokument geöffnet. Und siehe da, es sind auch ein paar tolle Sätze dabei herausgekommen. Einen Titel hat diese Arbeit bis jetzt noch nicht und ich werde mich hüten ihr einen zu geben. Denn sobald sie einen Titel hat, habe ich das Gefühl in dessen Rahmen zu bleiben. Ergo – schreiben ohne Titel = schreiben ohne Grenzen ^^

Hier mal die ersten zwei Sätze aus meinem neuesten Fragment:

Nichts ist schmerzhafter, als zu erkennen. Zu erwachen und die verzerrte Fratze der Wahrheit zu blicken. 

LogbuchStaben #1

Ich dachte mir, da ich aus meinen aktuellen “Projekten” noch nichts (außer vielleicht einzelnen Sätzen ) veröffentliche, könnte ich wenigstens immer mal wieder mein Vorankommen posten.
Der Name der Kategorie lautet jetzt also Logbuchstabiges. Warum? Schreibtagebuch klang mir einfach zu langweilig und zu Logbuch wollte mir einfach kein passender zweiter Teil einfallen. Logbuch allerdings allein stehen zu lassen, fand ich auch blöd, da ja das Wort Log schon im Web-Log drin steckt → LogbuchStaben 😉

So jetzt aber zum ersten Eintrag:

Ich habe auf meiner Festplatte neben ein paar angefangenen FanFictions (?) auch noch ein paar ganz eigene Geschichten begonnen. Nagut, die meisten stecken noch in der Ideen-Sammel-Phase, aber immerhin. Da wären also folgende Arbeitstitel und ihr Bearbeitungsstand:

Thriller
Hat noch keinen Arbeitstitel, die Ideenfindung läuft noch

Vier
Ideen sind soweit gefunden und die Charaktere sind auch so weit klar, nun gilt es die Handlung auszubauen und mit dem Schreiben loszulegen

Ich weiß du liebst mich nicht
Der erste Versuch bestand aus zwei fertigen Kapiteln. Nachdem ich mir diese allerdings noch einmal durchgelesen hatte, fand ich alles ziemlich blöd und habe an dieser Stelle abgebrochen. Versuch Nummer 2 hat ein fertiges Kapitel. Dieses Mal habe ich versucht die Geschichte in der Ich-Erzähler-Sicht darzustellen. ist nun aber auch irgendwie nicht so das wahre. Bis mir etwas besseres für diese Geschichte eingefallen ist, wird sie wohl auf Eis liegen.

Audimax (25.Oktober)
Die Grundfragen sind gestellt und müssen noch ausgiebig beantwortet werden. Die Raumgestaltung steht auch. Fehlen nur noch Hauptcharaktere – so um die 6 Stück.

Haze
eigentlich mein Lieblingsprojekt, aber dazu hab ich bis jetzt nur Notizen, die erstmal geordnet auf den Laptop übertragen werden müssten. I ♥ Notizbücher😉

Mal sehen welche Geschichte ich zum nächsten Mazython auswähle, um daran weiter zu arbeiten. Was natürlich nicht heißen soll, dass ich zwischendrin nichts mache, aber irgendwie komm ich einfach nicht dazu mal was daran zu machen. Obwohl ich genügend Zeit dazu hätte, aber dafür ist dann wohl meine Muse zuständig

Das Versprechen – Geschichten aus Alveran

“Wie lange willst du noch warten Aron?”
Arons Schwester Iria redete nun schon seit Tagen auf ihn ein, er solle doch endlich aufgeben.
“Er gab mir sein Wort Iria und so werde ich warten, bis er kommt.”, entgegnete ihr der stämmige Mann, dessen langes Haar so rot war wie das seiner Schwester. Aron hatte vor sehr langer Zeit einmal ein Versprechen gegeben und nun stand er seit jenem Abend am Fenster der kleinen, aus nur zwei Zimmern bestehenden Lehmhütte und wartete. Jeden Abend, nachdem die Sonne hinter den dicht bewaldeten grünen Bergen verschwunden war, zog er sich seine Rüstung, bestehend aus einem einfachen Plattenpanzer und darunter ein zerschlissenes Lederhemd an, nahm seine Axt in die Hand und stellte sich ans Fenster. Seinen Halbhelm aus Messing legte er auf den langen Eichentisch, der sich quer durch das erste Zimmer der Hütte zog und so begann das Warten.

Der Nebel war bereits aufgezogen und bewegte sich wabbernd, wie ein Furcht einflößendes Gespenst über den Boden. Die Bewohner des kleinen Dorfes Kilbride hatten Angst davor, denn wer von diesem Nebel verschluckt wurde, oder wer sich freiwillig in ihn hinein begab, den erwartete nichts Gutes.
Doch Aron war gewappnet, er war bereit zu gehen. Wann auch immer. Eines Abends stand er wieder am Fenster seiner Hütte, doch diesmal Trug er seine Rüstung nicht. Er hatte sie auf  das Drängen seiner Schwester nicht angelegt, damit sie sich nicht zu sehr sorgte. Doch seine Axt, sie war ihm das Wertvollste, hielt er fest umklammert. Er hatte sie an jenem Abend von einem Zwerg bekommen. Dieser hatte sie eigens nur für Aron geschmiedet. Eine Doppelaxt geschmiedet aus Silber und mit dem Segen von Erog, dem Gott der Zwerge.  Es heißt Aron könne mit seiner rubinbestezten Axt Stein zerschlagen, diese Gabe hätte sie bekommen als Erog sie segnete.

Aron wollte gerade etwas zu Iria sagen, als er unvermittelt inne hielt und hinaus in die Nacht lauschte. Er konnte Schritte durch den Nebel hören. Ganz leise Schritte auf dem Kopfsteinpflaster, fast schwebend, kamen auf seine Hütte zu.
“Er kommt Iria, er kommt”, Aron brachte diese Worte kaum heraus so sehr war er von Ehrfurcht erfüllt. Ehrfurcht vor seinem Freund und vor dem Versprechen was er im gegeben hatte. Aron bedeutete seiner Schwester die Tür zu öffnen, um den Gast einzulassen, auf den er seit Jahren wartete.

“Hallo Aron, du weiß warum ich gekommen bin?”
“Ja mein Freund…die Legende…es ist so weit!”
Aron bot Faeromas einen Platz auf der langen Holzbank an, die an der Wand neben dem Kamin stand. Die Flammen darin verzehrten sich förmlich nach den trockenen Holzscheiten. Etwas lag in der Luft.
“Wie ich sehe besitzt du die Axt von Mendrax noch.”
Aron nickte und beobachtete in die Flammen.
“Möchtet ihr nicht ein wenig Suppe und Brot um euch zu stärken bevor ihr gehen müsst?”, versuchte Iria die bedrückende Stille zu unterbrechen. Und die Beiden nahmen das Angebot nur zu gern an, schließlich hatten sie eine lange Reise vor sich.

Nachdem die beiden gegessen hatten stand Aron auf und ging in das zweite Zimmer der Hütte, welches das Schlafzimmer der beiden Geschwister war, um seine Rüstung zu holen. Faeromas wartete indes und betrachtete eingehend die kleine Hütte. Er kannte diese Bauweise der Menschen nicht, denn da wo er herkam lebten sie in großen Baumhäusern. Diese waren aus Holz und großen Fenstern, damit die Sonne die Zimmer erhellen und man bei Nacht die Sterne sehen konnte. Er bewunderte die Menschen, doch zugleich hatte er auch Mitleid mit ihnen. Obgleich er  unter den Menschen einen Freund gefunden hatte, der ihm Helfen sollte sein Volk, die Elfen, zu retten. Die Trolle, große hässliche und dumme Kreaturen, waren im Reich der Elfen, Alveran, eingefallen und versuchten dort die Macht des Lichterschlosses und der Königin Elendriel, an sich zu reißen. Alles begann so, wie es die Legende vorhersagte und so würde es auch enden, mit einem Menschensohn der einst ein Versprechen gab, um die Königin und ihr Volk zu schützen.

“Ich bin so weit Faeromas.” Aron war aus dem Schlafzimmer getreten und stand nun in voller Rüstung in der Tür.
“Gut dann wollen wir gehen, es liegt noch ein langer Weg vor uns ehe wir das Weltentor erreichen.” Iria war den Tränen nahe, doch zwang sie sich nicht zu weinen. Sie wusste nicht ob und wann sie ihren Bruder wieder sehen würde. Er nahm sie zum Abschied noch einmal in den Arm und küsste ihre Stirn. Der schwarzhaarige Elf erhob sich von der Bank und gab Iria lediglich ein kurzes Nicken als Abschiedsgruß. Beide gingen hinaus in den Nebel und waren auch bald darin nicht mehr zu erkennen. Artikelbild - Geschichten aus Alveran

 

geschrieben am 02.09.2008

Frühlingserwachen

Der Kuss der Sonne nährt das Herz.
Ihre Strahlen lassen Vögel singen.
Liebe erwacht zu neuem Leben,
Menschen nach dem Glücke streben.
Winterfrust ließ sich bezwingen,
Der Frühling hält Einzug in den März.

Artikelbild - Frühlingserwachen

[Fazit] 1. Mazy-Thon

Ohjeh, der Mazy-Thon ist zuende. Dabei war ich gerade so gut dabei.

Statistik der letzten Runde:
Arbeitstitel: Ich weiß, du liebst mich nicht
geschriebene Zeit: 23 Minuten
Wortzahl: 241

Statistik gesamt:
effektiv geschriebene Zeit: 1 Stunde 36 Minuten
Wortzahl: 654

Textauszug:

Mr. Burton, der zuweilen auch auf seinen Vornamen Finnigan hört, gehörte zu meinen Lieblingstechnikern. Gut, er war der einzige Lieblingstechniker, den ich hatte. Ich vermute, das lag an seiner Ausstrahlung, oder Aura, wie ich es gern nenne. Er war direkt, aber auf eine muntere Art und Weise und er hatte immer diese ehrliche Begeisterung in den Augen. Warum ich das alles erzähle? Weil Mr. Finnigan ‚Finn‘ Burton zu meinem persönlichen unabwendbaren Schicksal werden sollte. Er kostete mich 4 Jahre meiner, (nennen wir es), Jugend, die ich unwiederbringlich an ihn verloren habe.

Fazit:
Alles in allem, war das ein sehr schöner Schreibmarathon. Ich finde in netter Gesellschaft (wenn auch nur virtuell) schreibt es sich schöner, als ganz allein. Effektiv an einer Geschichte geschrieben habe ich eher weniger, aber ich war dennoch produktiv. Immerhin habe ich viele One Note Seiten mit Notizen für zwei Geschichte füllen und in Ordnung bringen können. Also war der Mazython im nachhinein betrachtet nicht ganz so verloren und frustrierend, wie ich beim Schreiben der Anfangsszene gedacht hatte 😀

Ich freue mich schon auf den nächsten Mazy-Thon und ich hoffe dieser kommt bald.

[Updates] 1. Mazy-Thon

Gleich ist es so weit und der erste Mazython startet. Ich bin mit meinen Vorbereitungen leider noch nicht ganz fertig, aber ich freue mich schon darauf, wenn die Uhr 12 schlägt.
Meine Updates werde ich hier wohl eher in unregelmäßigen Abständen posten.
Also dann … Ich wünsche allen Teilnehmern viel Spass und vorallem Erfolg beim Schreiben 😉 Ich weiß leider immernoch nicht, an was ich nun schreiben werde, aber das seht ihr spätestens im ersten Update 😀

5. Update – 19:30 Uhr
Arbeitstitel: Ich weiß, du liebst mich nicht
geschriebene Zeit: 32 Minuten
Wortzahl: 278
ein Satz: Er war direkt, aber auf eine muntere Art und Weise und er hatte immer diese ehrliche Begeisterung in den Augen.

Nachdem ich die Erzählersicht in den Ich-Erzähler geändert hatte lief es auch etwas flotter und ich fand meinen Anfang nicht mehr ganz so doof. 😉
Das wollte ich nur los werden, bevor es später dann mein Fazit gibt. Jetzt werde ich die halbe Stunde noch zum Schreiben verwenden, das es grad besser läuft … warum ist das eigentlich immer am Ende erst so gut?

4. Update – 18:03 Uhr
Weg von den Notizen – hin zum Worddokument. Mal abgesehen davon, das ich den Absatz, den ich bisher geschrieben hab völlig dämlich finde, bin ich doch froh, mal wieder ein paar Zeilen geschrieben zu haben. Ich meine hinterher kann man das ja immer noch in ‚Reinschrift bringen‘. Ich bin und bleibe aber trotzdem unzufrieden, was mir ein wenig den Spass an der Geschichte nimmt. Wie gesagt: Aller Anfang ist schwer *grml*

Hier meine kleine Statistik:
Arbeitstitel: Ich weiß, du liebst mich nicht
geschriebene Zeit: 41 Minuten
Wortzahl: 135
ein Satz: Hannah Morgan hatte bereits viele Telefongespräche dieser Art geführt und empfand sie nur noch als reine Routine.

Ich versuche dann mal einfach weiter zu schreiben und meine Unzufriedenheit zu ignorieren, vielleicht wird aus Scheiße ja doch noch was brauchbares *frustriert ist* Oder vielleicht sollte ich einfach mal die Story wechseln. Das Problem dabei ist allerdings, dass ich auch bei der anderen erstmal einen Anfang brauche -.-‚

3. Update – 16:18 Uhr
Nach dem Beschluss, meine Geschichte neu anzufangen, habe ich auch schon gaaaanz viele Notizen zusammengetragen. Ich liebe One Note.
Da ich aber scheinbar keine Ende finden kann, was die Notizen betrifft, werde ich jetzt einfach mal direkt mit dem ‚richtigen‘ Schreiben anfangen. Bloß wie stell ich das an? Ich meine das Ende der Geschichte steht schon fest, aber irgendwie finde ich keinen rechten Einstieg. Damit ich nicht so viel Zeit darauf verschwende herumzusitzen und darüber nachzudenken, werde ich beim Denken einfach mal fix den Abwasch machen. *kicher* Und wenn ich dann zurück bin, wird kräftig in die Tasten gehauen. Ach es gibt ja noch so viel zu bedenken *grübel … seufz*

2. Update – 14:49 Uhr
Der Mazy-Thon gestaltet sich wirklich anders, als ich mir vorgestellt hatte. Ich hatte mich nun doch entschieden an der Hannah-Geschichte weiter zu arbeiten. Dazu gehört, dass ich mir das vorher Geschriebene noch einmal durchlese. Das war ein fehler, wie mir scheint, denn nun bin ich irgendwie mit allem unzufrieden, was dort steht. *Gefällt mir nicht* Ich denke ich fange mit dieser Geschichte noch einmal von vorn an. Das ist immerhin besser, als sie ganz aufzugeben. Vielleicht schaffe ich es ja auch euch, bis heute Abend, noch eine kleine Kostprobe davon zu zeigen.

1. Update – 12:21 Uhr
Bis jetzt habe ich leider noch nicht angefangen wirklich zu schreiben. Da sich meine Motivation, meine Hannah-Geschichte weiterzuschreiben in Grenzen hält, habe ich erstmal meine Notizen für eine kleine Short Story in One Note übertragen. Allerdings ist jetzt die Frage, arbeite ich damit weiter, oder nehme ich mir jetzt doch die Hannah-Geschichte wieder vor.
Auf der einen Seite macht es Spass, zu sehen wie sich meine Notizen füllen und der Plot langsam Form annimmt, aber auf der anderen Seite würde ich auch gern Fortschritte bei Hannah sehen. Ein Teufelskreis 😀
Ich werde beim Mittagessen mal darüber nachdenken und hoffentlich auch zu einer Lösung kommen.

1. Mazy-Thon

Endlich ist es so weit. Mit neuem Blog von Midna, startet sie auch einen neuen Schreibmarathon – Der 1. Mazy-Thon. Ich freue mich schon 🙂

Midnas kleine ‚Regeln‘:

„Wer mitmachen möchte, braucht entweder einen Blog, Twitter, oder einfach beides :) Und natürlich ein Schreibprogramm, oder Stift und Papier^^… Wann alles stattfindet:

Wann? – Sonntag, 04.03. 2012

Uhrzeit? – geschrieben wird von 12 Uhr bis 20 Uhr

An was ihr schreibt, ist hierbei euch überlassen. Ob ihr an Fanfictions schreibt, oder an völlig eigenen Geschichten. Vielleicht aber auch einfach nur schöne Gedichte? Es ist völlig egal. Ich fände es schön, regelmäßig von euch lesen zu können, wie ihr so voran kommt, an was ihr schreibt usw. Und dafür dann eben Twitter mit dem Hashtag #mazyth, oder aber eure Blogs. Einsteigen kann natürlich jeder wann er will, sprich, es ist kein Muss um 12 Uhr anzufangen, man kann ruhig auch später zum Marathon antreten.“

Wenn ihr mitmachen wollt, meldet euch einfach >hier<

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