[Rezension] Brudermord – Holger Weinbach

Wir schreiben das Jahr 956 und im ostfränkischen Reich herrscht endlich wieder Frieden, nachdem zuvor die ungarischen Horden dort ihr Unwesen trieben. Scheinbar ist es aber dem hiesigen Adel zu ruhig und die Gier nach Macht ruft. So bleibt auch Graf Gerold nicht vom Verrat verschont und das kostet ihn und dessen Frau das Leben. Einzig sein Sohn Rogar kann dem Gemetzel auf der Grafenburg entrinnen.
Rogar wird traumatisiert im Wald gefunden und im nahegelegenen Kloster als Novize aufgenommen. Da er sich nicht einmal mehr an seinen Namen erinnern kann, geben ihm die Mönche den Namen Faolán, unter dem er seine Zukunft verbringen soll. Doch auch im Kloster währt der Frieden nicht lange und das Geheimnis um Faoláns Herkunft schwebt in Gefahr.

Schon bei dem ersten Satz dieser Geschichte, war mir klar, dass ich dieses Buch beenden werde und auch muss. Durch den Schreibstil, fühlte ich mich beim Lesen, als wäre ich Teil dieser Geschichte und würde als Beobachter direkt neben den Charakteren stehen. Ich weiß nicht wie, doch auch an Stellen, die weniger spannend waren, wurde ich von diesem Buch eingefangen und Situationen und Gefühle ließen mich nicht los.

Das Ende des Buches fand ich jedoch richtig gemein, im Sinne von: Ich brauche dringend Band 2!

 

Ein Dankeschön an dieser Stelle an den Acabus-Verlag für das Rezensionsexemplar 🙂

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