[Rezension] Das Nemesis-Spiel – Scott McBain

Worin der Sinn dieser Welt – und der Zweck des Lebens – besteht, ist doch klar, oder?Paul Reynolds, Vorstandsvorsitzender eines Großkonzerns, lebt für seine Arbeit. Plötzlich, jedoch wird er von zwei Schicksalsschlägen aus seiner gewohnten Lebensroutine gerissen. Das Spiel beginnt. Seine Tochter kommt bei einem Bombenanschlag ums Leben. Und er selbst findet sich in einer Verschwörung gegen einen Drogenbaron – den Boss der Bosse – El Toro wieder.

Scott McBain hat meiner Meinung nach schon besseres abgeliefert. Die Idee, die hinter diesem Buch steckt, mag eine gute sein, jedoch fand ich seine Umsetzung ein wenig flach. Viel zu oft fand ich Sätze, die einfach überflüssig für das Geschehen waren und dennoch waren sie da. Die Geschichte schlängelt sich gemütlich dahin und ab und an hat es den Anschein, als wäre sie erzwungen worden.  Hinzu kommt, dass sie mit der Sage des Minotaurus stark verknüpft ist und diese, so finde ich, passt nicht zum Gesamtbild des Romans. Der Spannungsbogen hebt und senkt sich, wie die Wellen der See. Ich war des Öfteren versucht, das Buch einfach abzubrechen, aber ich gab die Hoffnung nicht auf, dass es noch interessant werden könnte.  Leider wurde es das nicht und das Ende war vorhersehbar. Wenngleich ich das Buch bis zum Ende las, so kann ich es doch nicht empfehlen.

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