[Rezension] Hexenkuss – Nancy Holder

 

Zwei uralte Clans. Eine grausame Fehde. Alles überdauernde Liebe.

Holly Cathers ist 16 Jahre alt und die einzige Überlebende eines Bootunglücks. Sie verlor dabei ihre Eltern und ihre beste Freundin. Als wäre das als Schicksalsschlag nicht genug, muss sie zu ihrer Tante nach Seattle ziehen und ihr letztes Schuljahr dort absolvieren. Aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen versucht sie ihrer Trauer Herr zu werden, doch viel Zeit bleibt Holly nicht, denn immer seltsamere Dinge geschehen. Als sie dann auch noch ihre Tante zusammen mit ihrer Cousine dabei beobachtet, wie sie Kräuterwerk verbrennen und magische Wünsche formulieren, kann Holly ihre Augen nicht mehr vor der Wahrheit verschließen. Hier sind Hexen am Werk und sie ist eine davon.
Holly findet mit der Zeit und mit Hilfe ihrer Cousinen heraus, dass sie dem Uralten Hexenclan der Cahors angehört. Doch dies ist nicht der einzige Zirkel, der existiert. Ebenso gibt es den Coven der Deveraux, welchem auch Jer angehört. Jer und Holly beherbergen aber auch das uralte Bewusstsein ihrer Ahnen und so auch die unsterbliche Liebe von Isabeau Cahor und Jeraud Deveraux.

Dieses Buch empfand ich als kurzweiligen Zeitvertreib, denn mit seinen 320 Seiten ist es nicht wirklich ein Wälzer. Es ist einfach geschrieben und lässt sich auch sehr flüssig Lesen, allerdings gibt es ein paar Stolpersteine in Form von französischen Phrasen. Sie sind nicht sehr groß, aber mit Französischkenntnissen stolpert man sicherlich auch weniger.

Am Anfang verwirrte mich der plötzliche Sichtwechsel von Hollys Zeit zu der von ihrer Ahnin Isabeau und ebenso bei Jer und Jeraud, aber das legte sich nach einer Weile und der Lesefluss war wieder hergestellt. Das Ende des Buches lässt doch ein paar Fragen offen und ich hoffe, ich erfahre dann im zweiten Band mehr.

2 Kommentare

  1. Tolle Idee mit dem Banner! Schaut super aus.

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