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Wooly Stories: 12 Monate – 12 Geschichten

Artikelbild WoStDie Guten Ideen sind eben immer ein wenig spät dran.

Mit Wooly Stories möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich wieder mehr dem Schreiben widmen. 12 Monate – 12 Geschichten ist, wie der Name schon sagt, eine Aktion für das ganze Jahr. Jeden Monat möchte ich eine neue Geschichte schreiben, oder eine alte überarbeiten. Vielleicht werde ich sogar noch vor dem #NaNoWriMo (November) mit meinem Mammut-Projekt „Haze“ endlich mal richtig anfangen und vielleicht über die Monate ein paar Kapitel schreiben.

Mit von der Partie ist auch meine liebe Freundin Dany von Pinfeather Tales und ihr Schreibverrückten da draußen seid recht herzlich eingeladen auch mit zu machen. Wir schreiben und posten unter dem Hashtag #12WoSt – damit uns auch keine Geschichte entgeht.

Bis dahin und viel Spaß wünscht euch eure Penny.

 

Das Versprechen – Geschichten aus Alveran

“Wie lange willst du noch warten Aron?”
Arons Schwester Iria redete nun schon seit Tagen auf ihn ein, er solle doch endlich aufgeben.
“Er gab mir sein Wort Iria und so werde ich warten, bis er kommt.”, entgegnete ihr der stämmige Mann, dessen langes Haar so rot war wie das seiner Schwester. Aron hatte vor sehr langer Zeit einmal ein Versprechen gegeben und nun stand er seit jenem Abend am Fenster der kleinen, aus nur zwei Zimmern bestehenden Lehmhütte und wartete. Jeden Abend, nachdem die Sonne hinter den dicht bewaldeten grünen Bergen verschwunden war, zog er sich seine Rüstung, bestehend aus einem einfachen Plattenpanzer und darunter ein zerschlissenes Lederhemd an, nahm seine Axt in die Hand und stellte sich ans Fenster. Seinen Halbhelm aus Messing legte er auf den langen Eichentisch, der sich quer durch das erste Zimmer der Hütte zog und so begann das Warten.

Der Nebel war bereits aufgezogen und bewegte sich wabbernd, wie ein Furcht einflößendes Gespenst über den Boden. Die Bewohner des kleinen Dorfes Kilbride hatten Angst davor, denn wer von diesem Nebel verschluckt wurde, oder wer sich freiwillig in ihn hinein begab, den erwartete nichts Gutes.
Doch Aron war gewappnet, er war bereit zu gehen. Wann auch immer. Eines Abends stand er wieder am Fenster seiner Hütte, doch diesmal Trug er seine Rüstung nicht. Er hatte sie auf  das Drängen seiner Schwester nicht angelegt, damit sie sich nicht zu sehr sorgte. Doch seine Axt, sie war ihm das Wertvollste, hielt er fest umklammert. Er hatte sie an jenem Abend von einem Zwerg bekommen. Dieser hatte sie eigens nur für Aron geschmiedet. Eine Doppelaxt geschmiedet aus Silber und mit dem Segen von Erog, dem Gott der Zwerge.  Es heißt Aron könne mit seiner rubinbestezten Axt Stein zerschlagen, diese Gabe hätte sie bekommen als Erog sie segnete.

Aron wollte gerade etwas zu Iria sagen, als er unvermittelt inne hielt und hinaus in die Nacht lauschte. Er konnte Schritte durch den Nebel hören. Ganz leise Schritte auf dem Kopfsteinpflaster, fast schwebend, kamen auf seine Hütte zu.
“Er kommt Iria, er kommt”, Aron brachte diese Worte kaum heraus so sehr war er von Ehrfurcht erfüllt. Ehrfurcht vor seinem Freund und vor dem Versprechen was er im gegeben hatte. Aron bedeutete seiner Schwester die Tür zu öffnen, um den Gast einzulassen, auf den er seit Jahren wartete.

“Hallo Aron, du weiß warum ich gekommen bin?”
“Ja mein Freund…die Legende…es ist so weit!”
Aron bot Faeromas einen Platz auf der langen Holzbank an, die an der Wand neben dem Kamin stand. Die Flammen darin verzehrten sich förmlich nach den trockenen Holzscheiten. Etwas lag in der Luft.
“Wie ich sehe besitzt du die Axt von Mendrax noch.”
Aron nickte und beobachtete in die Flammen.
“Möchtet ihr nicht ein wenig Suppe und Brot um euch zu stärken bevor ihr gehen müsst?”, versuchte Iria die bedrückende Stille zu unterbrechen. Und die Beiden nahmen das Angebot nur zu gern an, schließlich hatten sie eine lange Reise vor sich.

Nachdem die beiden gegessen hatten stand Aron auf und ging in das zweite Zimmer der Hütte, welches das Schlafzimmer der beiden Geschwister war, um seine Rüstung zu holen. Faeromas wartete indes und betrachtete eingehend die kleine Hütte. Er kannte diese Bauweise der Menschen nicht, denn da wo er herkam lebten sie in großen Baumhäusern. Diese waren aus Holz und großen Fenstern, damit die Sonne die Zimmer erhellen und man bei Nacht die Sterne sehen konnte. Er bewunderte die Menschen, doch zugleich hatte er auch Mitleid mit ihnen. Obgleich er  unter den Menschen einen Freund gefunden hatte, der ihm Helfen sollte sein Volk, die Elfen, zu retten. Die Trolle, große hässliche und dumme Kreaturen, waren im Reich der Elfen, Alveran, eingefallen und versuchten dort die Macht des Lichterschlosses und der Königin Elendriel, an sich zu reißen. Alles begann so, wie es die Legende vorhersagte und so würde es auch enden, mit einem Menschensohn der einst ein Versprechen gab, um die Königin und ihr Volk zu schützen.

“Ich bin so weit Faeromas.” Aron war aus dem Schlafzimmer getreten und stand nun in voller Rüstung in der Tür.
“Gut dann wollen wir gehen, es liegt noch ein langer Weg vor uns ehe wir das Weltentor erreichen.” Iria war den Tränen nahe, doch zwang sie sich nicht zu weinen. Sie wusste nicht ob und wann sie ihren Bruder wieder sehen würde. Er nahm sie zum Abschied noch einmal in den Arm und küsste ihre Stirn. Der schwarzhaarige Elf erhob sich von der Bank und gab Iria lediglich ein kurzes Nicken als Abschiedsgruß. Beide gingen hinaus in den Nebel und waren auch bald darin nicht mehr zu erkennen. Artikelbild - Geschichten aus Alveran

 

geschrieben am 02.09.2008

Wooly Thoughts goes Pics ’n Letters

Semesterferien sind etwas Tolles. Jedenfalls die ersten zwei Wochen. Danach hat sich folgendes zugetragen:
Zuerst habe ich mit diversen Photoshop-Tutorials herum gespielt und die Ergebnisse bei Facebook gepostet. Dann dachte sich meine kreative Ader: „Nee, das ist öde. Das muss anders.“
Ein Gedanke flüsterte: „Dann tu  etwas dagegen…“, etwas lauter, „ … stell es mit Anmerkungen auf deinen Blog.“
Die Vernunft meldete sich und sagte: „Das geht nicht, das passt nicht zu den ganzen Buchposts.“
Die kreative Ader und der Gedanke tuschelten, wie sie nun die Vernunft austricksen könnten, um ihren Willen durchzusetzen. Sie hatten einen Plan.
Wooly Pictures erblickte das Licht der Web-Welt. Auf diesem kleinen Tochterblog veröffentliche ich nun meine Bilder, ob sie nun mit der Kamera aufgenommen wurden, oder in Photoshop entstanden sind.

Das war jedoch nicht alles, denn die kreative Ader gab einfach keine Ruhe. Nachdem auf Midnas Blog vergangenen Sonntag ein Schreibmarathon stattfand, begannen sich die Buchstaben für einen Aufstand zusammen zu rotten. Die kreative Ader bekam das mit und säuselte ihnen liebliche Worte der Eigenständigkeit ins Ohr. Da ich den Bildern nun einen eigenen Blog zuerkannt habe, konnte ich ja dies den Buchstaben nicht verweigern. So ward auch Wooly Letters geboren. Dort haben meine Geschichten, Gedichte, Zitate und was mein Hirn sonst noch buchstäbliches ausheckt ein kleines neues Zuhause gefunden.

Ich hoffe ihr kommt dort auch einmal zu Besuch.

[Fazit] 1. Mazy-Thon

Ohjeh, der Mazy-Thon ist zuende. Dabei war ich gerade so gut dabei.

Statistik der letzten Runde:
Arbeitstitel: Ich weiß, du liebst mich nicht
geschriebene Zeit: 23 Minuten
Wortzahl: 241

Statistik gesamt:
effektiv geschriebene Zeit: 1 Stunde 36 Minuten
Wortzahl: 654

Textauszug:

Mr. Burton, der zuweilen auch auf seinen Vornamen Finnigan hört, gehörte zu meinen Lieblingstechnikern. Gut, er war der einzige Lieblingstechniker, den ich hatte. Ich vermute, das lag an seiner Ausstrahlung, oder Aura, wie ich es gern nenne. Er war direkt, aber auf eine muntere Art und Weise und er hatte immer diese ehrliche Begeisterung in den Augen. Warum ich das alles erzähle? Weil Mr. Finnigan ‚Finn‘ Burton zu meinem persönlichen unabwendbaren Schicksal werden sollte. Er kostete mich 4 Jahre meiner, (nennen wir es), Jugend, die ich unwiederbringlich an ihn verloren habe.

Fazit:
Alles in allem, war das ein sehr schöner Schreibmarathon. Ich finde in netter Gesellschaft (wenn auch nur virtuell) schreibt es sich schöner, als ganz allein. Effektiv an einer Geschichte geschrieben habe ich eher weniger, aber ich war dennoch produktiv. Immerhin habe ich viele One Note Seiten mit Notizen für zwei Geschichte füllen und in Ordnung bringen können. Also war der Mazython im nachhinein betrachtet nicht ganz so verloren und frustrierend, wie ich beim Schreiben der Anfangsszene gedacht hatte 😀

Ich freue mich schon auf den nächsten Mazy-Thon und ich hoffe dieser kommt bald.

[Updates] 1. Mazy-Thon

Gleich ist es so weit und der erste Mazython startet. Ich bin mit meinen Vorbereitungen leider noch nicht ganz fertig, aber ich freue mich schon darauf, wenn die Uhr 12 schlägt.
Meine Updates werde ich hier wohl eher in unregelmäßigen Abständen posten.
Also dann … Ich wünsche allen Teilnehmern viel Spass und vorallem Erfolg beim Schreiben 😉 Ich weiß leider immernoch nicht, an was ich nun schreiben werde, aber das seht ihr spätestens im ersten Update 😀

5. Update – 19:30 Uhr
Arbeitstitel: Ich weiß, du liebst mich nicht
geschriebene Zeit: 32 Minuten
Wortzahl: 278
ein Satz: Er war direkt, aber auf eine muntere Art und Weise und er hatte immer diese ehrliche Begeisterung in den Augen.

Nachdem ich die Erzählersicht in den Ich-Erzähler geändert hatte lief es auch etwas flotter und ich fand meinen Anfang nicht mehr ganz so doof. 😉
Das wollte ich nur los werden, bevor es später dann mein Fazit gibt. Jetzt werde ich die halbe Stunde noch zum Schreiben verwenden, das es grad besser läuft … warum ist das eigentlich immer am Ende erst so gut?

4. Update – 18:03 Uhr
Weg von den Notizen – hin zum Worddokument. Mal abgesehen davon, das ich den Absatz, den ich bisher geschrieben hab völlig dämlich finde, bin ich doch froh, mal wieder ein paar Zeilen geschrieben zu haben. Ich meine hinterher kann man das ja immer noch in ‚Reinschrift bringen‘. Ich bin und bleibe aber trotzdem unzufrieden, was mir ein wenig den Spass an der Geschichte nimmt. Wie gesagt: Aller Anfang ist schwer *grml*

Hier meine kleine Statistik:
Arbeitstitel: Ich weiß, du liebst mich nicht
geschriebene Zeit: 41 Minuten
Wortzahl: 135
ein Satz: Hannah Morgan hatte bereits viele Telefongespräche dieser Art geführt und empfand sie nur noch als reine Routine.

Ich versuche dann mal einfach weiter zu schreiben und meine Unzufriedenheit zu ignorieren, vielleicht wird aus Scheiße ja doch noch was brauchbares *frustriert ist* Oder vielleicht sollte ich einfach mal die Story wechseln. Das Problem dabei ist allerdings, dass ich auch bei der anderen erstmal einen Anfang brauche -.-‚

3. Update – 16:18 Uhr
Nach dem Beschluss, meine Geschichte neu anzufangen, habe ich auch schon gaaaanz viele Notizen zusammengetragen. Ich liebe One Note.
Da ich aber scheinbar keine Ende finden kann, was die Notizen betrifft, werde ich jetzt einfach mal direkt mit dem ‚richtigen‘ Schreiben anfangen. Bloß wie stell ich das an? Ich meine das Ende der Geschichte steht schon fest, aber irgendwie finde ich keinen rechten Einstieg. Damit ich nicht so viel Zeit darauf verschwende herumzusitzen und darüber nachzudenken, werde ich beim Denken einfach mal fix den Abwasch machen. *kicher* Und wenn ich dann zurück bin, wird kräftig in die Tasten gehauen. Ach es gibt ja noch so viel zu bedenken *grübel … seufz*

2. Update – 14:49 Uhr
Der Mazy-Thon gestaltet sich wirklich anders, als ich mir vorgestellt hatte. Ich hatte mich nun doch entschieden an der Hannah-Geschichte weiter zu arbeiten. Dazu gehört, dass ich mir das vorher Geschriebene noch einmal durchlese. Das war ein fehler, wie mir scheint, denn nun bin ich irgendwie mit allem unzufrieden, was dort steht. *Gefällt mir nicht* Ich denke ich fange mit dieser Geschichte noch einmal von vorn an. Das ist immerhin besser, als sie ganz aufzugeben. Vielleicht schaffe ich es ja auch euch, bis heute Abend, noch eine kleine Kostprobe davon zu zeigen.

1. Update – 12:21 Uhr
Bis jetzt habe ich leider noch nicht angefangen wirklich zu schreiben. Da sich meine Motivation, meine Hannah-Geschichte weiterzuschreiben in Grenzen hält, habe ich erstmal meine Notizen für eine kleine Short Story in One Note übertragen. Allerdings ist jetzt die Frage, arbeite ich damit weiter, oder nehme ich mir jetzt doch die Hannah-Geschichte wieder vor.
Auf der einen Seite macht es Spass, zu sehen wie sich meine Notizen füllen und der Plot langsam Form annimmt, aber auf der anderen Seite würde ich auch gern Fortschritte bei Hannah sehen. Ein Teufelskreis 😀
Ich werde beim Mittagessen mal darüber nachdenken und hoffentlich auch zu einer Lösung kommen.

1. Mazy-Thon

Endlich ist es so weit. Mit neuem Blog von Midna, startet sie auch einen neuen Schreibmarathon – Der 1. Mazy-Thon. Ich freue mich schon 🙂

Midnas kleine ‚Regeln‘:

„Wer mitmachen möchte, braucht entweder einen Blog, Twitter, oder einfach beides :) Und natürlich ein Schreibprogramm, oder Stift und Papier^^… Wann alles stattfindet:

Wann? – Sonntag, 04.03. 2012

Uhrzeit? – geschrieben wird von 12 Uhr bis 20 Uhr

An was ihr schreibt, ist hierbei euch überlassen. Ob ihr an Fanfictions schreibt, oder an völlig eigenen Geschichten. Vielleicht aber auch einfach nur schöne Gedichte? Es ist völlig egal. Ich fände es schön, regelmäßig von euch lesen zu können, wie ihr so voran kommt, an was ihr schreibt usw. Und dafür dann eben Twitter mit dem Hashtag #mazyth, oder aber eure Blogs. Einsteigen kann natürlich jeder wann er will, sprich, es ist kein Muss um 12 Uhr anzufangen, man kann ruhig auch später zum Marathon antreten.“

Wenn ihr mitmachen wollt, meldet euch einfach >hier<

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