Schlagwort: Corporate Social Responsibility

[Wissen ist Macht] Unternehmensführung Kapitel 2.2 – Corporate Responsibility

Artikelbild Wissen ist Macht - UnternehmensführungCorporate Responsibility

Corporate Governance Perspektiven

  1. Interne Perspektiven
  • Rollen, Kompetenzen und Funktionen, sowie das Zusammenwirken der Unternehmensorgane (Vorstand, Aufsichtsrat, Hauptversammlung)
  1. Externe Perspektiven – Verhältnis der Träger der Unternehmensführung zu den Bezugsgruppen des Unternehmens (Stakeholder9

Grundprinzipien

Gewaltenteilung, Transparenz, Eindämmung von Interessenkonflikten, Unabhängigkeit der Organmitglieder, Qualifikation der Organmitglieder,  Motivation der Organmitglieder zu wertorientierten verhalten

Regulierungsebenen

1. Gesetzliche Vorschriften:

Ergebnis eines parlamentarischen Verfahrens, für alle Adressaten des Gesetzes bindend

2. Ungesetzliche Vorschriften („soft law“):

Generelle Codizies, unternehmerisch individuelle Leitlinien

→ regulatorische CG Rahmenbedingungen in Deutschland

Deutscher Corporate Governmence Kodex (DCGK)

Gesetzgebender Kodex, AG 8→GmbH), jährliche Überprüfung

Teile: Präambel, Aktionäre & Hauptversammlung, Zusammenwirken von Vorstand und Aufsichtsrat, Vorstand, Aufsichtsrat, Transparenz, Rechnungslegung und Abschlussprüfung

3 Arten von Bestimmungen:

  1. Muss-Vorschriften
    1. Wiederholungen der gesetzlichen Vorschriften
  2. Soll-Vorschriften
    1. Empfehlungen, bei denen die Empfehlungsabweichungen offenzulegen und zu begründen sind
    2. Transaktionsgesetz – CG-berichte, comply on explain
  3. Kann-Vorschriften
    1. Abweichungen auch ohne Offenlegung möglich

Corporate Social Responsibility

Nachhaltigkeit: ökologisch, sozial, ökonomisch → Code of Businessconduct (Grundsätze Rechtmäßigen Verhaltens)

Corporate Citizenship

Mix: Unternehmensspenden, Social Sponsoring, Unternehmensstiftungen, gemeinnütziges Arbeitnehmermanagement


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[Wissen ist Macht] Unternehmensführung Kapitel 2.1

Artikelbild Wissen ist Macht - UnternehmensführungElemente der konstitutiven und normativen Unternehmensführung

Grundlagen: Unternehmensphilosophie & Unternehmensverfassung

Umsetzung: Corporate Responsibility, Unternehmenspolitik &  Unternehmenskultur

Ausprägung: Corporate Governmence, Corporate Social Responsibility, Corporate Citizenship & Vision, Mission, Leitbild

Unternehmensphilosophie und Werte

Weltanschauung des Unternehmens

  • Einstellung der Eigentümer, Manager gegenüber der Gesellschaft, Wirtschaft und den Menschen
  • Selbstverständnis des Unternehmens
  • Normatives Fundament
  • enthält moralische und soziale Einstellungen und Wertvorstellungen → Unternehmensethik

Struktur des Wertesystems der Unternehmung

Die Unternehmensphilosophie setzt sich zusammen aus Personalführungsphilosophie, Organisationsphilosophie und Controllingphilosophie. Diese werden zum einen beeinflusst durch die Wertvorstellungen der Organisationsmitglieder und der Gesellschaft und zum anderen vom Umfeld, Markt, politischer Ordnung und technischem Fortschritt.

Wert- und Zielbildungsprozess

Das Zielsystem der Unternehmung wird gebildet durch den betrieblichen Willens- und Zielbildungsprozess, welcher von Ziel- und Machtbeziehungen beeinflusst wird. Ebenso wird der Zielbildungsprozess von den Eigenkapitalgebern, Führungskräften und Arbeitnehmern beeinflusst, welche, neben Kunden, Fremdkapitalgebern, Lieferanten und Staat zur Erhaltung des Unternehmens und seinem Wachstum beitragen.

Unethisches Verhalten im Unternhemen

Hierzu gehören:

Bilanzfäschung, Kinderarbeit, Steuerhinterziehung, Umweltverschmutzung, Preisabsprache und Korruption

Folgende Konsequenzen ergeben sich daraus:

Imageverlust der Stakeholder, staatlich gesehen: neue Regelungen und Strafverfolgung, aus der Sicht der Medien: investigativer Journalismus, Konsumenten: „Buykott“, non government organizations: kampagnen, Mitarbeiter: innere und formale Kündigung, Desinvestition

Gründe für ethisches Verhalten:

Ökonomie des Vertrauens (CRM, SRM), Wettbewerb um Moral des Kunden, Verbesserung der Führungsqualität, zunehmende transparenz, Sensibilisierung der Öffentlichkeit, gesetzliche Vorschriften.

Es besteh somit ein Zusammenhang zwischen Unternehmenswerten und Erfolg → steigendes Wachstum

Regelungen zur Unterstützung ethischen Verhaltens:

Davoser Manifest, Global Compact, Globaler Weltethos, The MBA Oath, Leitbild


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