[Rezension] Das Tagebuch des Teufels – Nicolas D. Satan

>Ich, Luzifer, Assistenz-Erzengel und Himmelsstürmender Überflieger, erleuchteter und serviler Diener unseres CEO (Commandant Exclusiver Omnipotenz), habe beschlossen, meine Karriere in einem Tagebuch festzuhalten. 

Als ich das Buch auf der Leipziger Messe sah, dachte ich es kann sicherlich nicht schaden, sich das Mal anzuschauen. Ich muss sagen, es ist sein Geld wert. Das Buch ist in Hardcover gebunden und auf der Innenseite des Buchdeckels befindet sich ein Pergamentimitat, auf dem der Pakt abgedruckt ist. Selbstverständlich mit noch leerem Unterschriftenfeld. Die Seiten sind mit einem Goldrand versehen und fühlen sich auch irgendwie schön an.

Die Schöpfung aus der Sicht des Teufels zu sehen und was er währenddessen so trieb ist schon mal etwas anderes. Ich habe beim Lesen sehr viel gelacht, nicht nur, weil es lustig war, sondern auch weil es irgendwie plausibel klingt.

Die Einträge des Tagebuchs reichen von der Schöpfung bis ins Jahr 2008 und lassen sich auch recht einfach lesen. Abkürzungen wie v. C. (vor Christus – hier: vorm Crash) oder A.D. (anno Domini – hier: Ära des Desasters) bedeuten auch nicht das, was man am Anfang interpretiert. Letztendlich kann ich dieses Buch jedem nur wärmstens empfehlen und ich wünsche euch viel Spass beim lesen. 😉

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