Wirre Gedanken

… I don’t like Mondays #4

Nach langem kommt hier mal wieder ein Beitrag zu meiner kleinen Montagsstudie … und damit niemand denkt, ich suche mit Absicht nur die schlechten heraus, dem sei gesagt, dass heute eigentlich ein guter Tag war 🙂

Der Morgen
… begann sehr gemĂ€chlich, nach ein paar Schluck Kaffee raffte ich mich dann auch auf, mir ein leckeres FrĂŒhstĂŒck fĂŒr die Schule zusammen zu stellen. Gereicht hat es zwar nicht ganz, aber immerhin habe ich Obst statt Schokolade dabei gehabt, wie heißt es in der Werbung so schön: „…die SĂŒĂŸe aus FrĂŒchten…“ Immerhin muss ich jetzt wahnsinnig aufpassen, wieviel ich esse, damit das nicht aus dem Gleichgewicht gerĂ€t, denn da ich das Rauchen aufgab fange ich jetzt immer an zu essen, wenn mir Langweilig wird. Gut, wenn da etwas Obst in der NĂ€he ist.

Schule
Mit zwei Minuten VerspĂ€tung fand ich mich dann auch im Matheunterricht ein und nach kurzer Diskussion mit dem Lehrer, welche eigentlich völlig ĂŒberflĂŒssig war, konnten wir auch mit Integralrechnung beginnen … Nebenbei bemerkt, fĂ€ngt der Werte Herr so ziemlich immer mit sinnlosen Diskussionen an und sei es nur wegen des Trinkens, meiner Meinung nach geht dabei verdammt viel wertvolle Unterrichtszeit verloren…Also weniger Diskutieren, mehr Unterricht bitte!
Die restlichen Stunden verliefen eigentlich vollkommen Ereignislos, wenn man davon absieht, dass ich wohl mehr gezockt habe, als im Unterricht aufzupassen … Keine Sorge, wir haben ohnehin nichts gelernt 😀
 
Nachmittag
Wie immer ging es nach der Schule zur Arbeit. Auch hier gab es keine Nennenswerten Vorkommnisse, die einen hundsgemeinen Montag rechtfertigen wĂŒrden. Ein bisschen wirr vielleicht, aber ansonsten wie jeder andere Tag auch. Vom Vormittag noch gut gelaunt, behielt ich diese Stimmung auch den ganzen Nachmittag und Abend bei. Wobei mich ja mittlerweile der leise Gedanke beschleicht, dass ich in letzter Zeit wegen des Nikotinmangels so gut gelaunt bin. Nicht nachvollziehbar?! Doch. Denn durch die Raucherei ist man ja bereits am frĂŒhsten Morgen schon gestresst. Schnell noch eine Rauchen und dann fertig machen fĂŒr die Schule, Arbeit, etc. In jeder VerfĂŒgbaren Pause geht es dann weiter mit dem Stress … schnell noch eine Rauchen bevor es weiter geht … Ja wann kommt man denn da bitte zur Ruhe? Durch die Zeit, die einem dank des Nichtrauchens wieder zur VerfĂŒgung steht, kann man viel mehr erledigen und ist ausgeglichener… finde ich… und sollte dem nicht so sein, so bitte ich darum, dass mir meine naiven Gedanken gelassen werden 😀 Wer weiß, vielleicht hab ich noch ein paar solch wirrer Gedanken parat, mit fortschreitendem Nichtrauchen … ist ja heute auch erst Tag 6 des Nichtrauchens …

Abend
Zum Feierabend erst einmal schön zu Hause rumgewuselt. Zimmer aufgerĂ€umt, WĂ€sche gewaschen und Zutaten fĂŒr einen leckeren Salat gekauft. Im Anbetracht der Tatsache, was ich heute alles schon verdrĂŒckt habe, sollte wohl ein Salat am Abend genĂŒgen 😀
Ein neues Lieblingsspiel hat sich ebenfalls auf meinen Rechner geschlichen und so habe ich meinen Feierabend damit verbracht ordentlich Gas bei Need for Speed – Most Wanted zu geben 🙂

Fazit
Um die Studie an sich zum Ende zu bringen, kann ich eigentlich nur sagen, dass der Montag, so wie wir ihn uns erschaffen haben – böse und abgrundtief hinterhĂ€ltig – im Auge des Betrachters liegt. Denn im Grunde kann uns solch ein Montagscharakter auch an anderen Wochentagen begegnet, doch dann heißt es nur: „Was fĂŒr ein sch*** Tag“ … wohingegen der Wochenanfang als typischer Montag geoutet und diskriminiert wird …
Da kann einem der arme kleine Montag doch irgendwie fast schon wieder Leid tun 😀

Vielleicht behalte ich die Rubrik I dont like Mondays ja noch ein bisschen, um mich dann schön ĂŒber die echten und niedertrĂ€chtigsten Montage auszlassen 🙂

  1. >hihi schöne Rubrik, aber du hast vollkommen Recht, wir sind ja schon fast rassistisch dem bösen bösen Montag gegenĂŒber ;)GrĂŒĂŸle Caro

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