Momentaufnahme

Die Musik verhallt leise in der Dunkelheit, während ich der Party den Rücken kehre, um den Heimweg anzutreten. Der Mond steht hoch am Himmel und lässt den sonst schwarzen Asphalt blass erscheinen.
Keine Menschenseele begegnet mir auf dem Weg nach Hause, und so bleibt genug Zeit, den eigenen Gedanken auf die Spur zu kommen.
Es dauerte nicht lange, ehe ich dann doch von meinen Gedanken abließ, um die Bilder der Natur zu bewundern, die sich mir boten. Das Wasser eines Teiches glitzerte ruhig im Mondschein und das Schilfgras bewegte sich rhythmisch zu einer natureigenen Symphonie aus lauem Sommerwind und zirpenden Grillen. Unweit dessen trug ein kleiner Bach seine plätschernde Melodie dazu bei, die Nacht zu verschönern. Motten und anderes Getier tanzten im Schein der Straßenlaternen und die Sterne leisteten mir als Stille Beobachter Gesellschaft.
Bei diesem Schauspiel (ich will es mal so nennen) drängt sich mir doch die Frage auf, wie oft betrachten wir die Natur heute noch mit dieser Schönheit, wo doch die Schnelllebigkeit unseren Alltag bestimmt?!
In diesem Sinne wünsche ich noch einen angenehmen Samstagabend …

2 Kommentare

  1. >Bin ich melodramatisch, wenn ich solche Nächte magisch nennen? Ich kenne das. Und das Schönste daran ist – das kann man mit keiner Kamera der Welt einfangen 🙂

  2. >Da kann ich dir nur 100 prozentig zustimmen 🙂 mal abgesehen davon, dass ich ohnehin keine Kamera dabei hatte ^^

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